So schweißt man am besten: REHM Schweißtechnik

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So schweißt man am besten: REHM Schweißtechnik

Ausführliche Beschreibung


Neue Impulsschweißtechnik von der REHM GmbH: Mit FOCUS.PULS über die Hälfte weniger Rauchentwicklung
Beim Schweißen entwickeln sich unvermeidlich schadstoffhaltige Rauche, die gesundheitsschädlich für die Mitarbeiter sind. Wer einen Schweißbetrieb betreibt ist verpflichtet seine Schweißtechnik auf dem neuesten Stand zu halten um die Schadstoffemmissionen so weit wie möglich zu reduzieren. Der Schweißspezialist REHM hat den neuen Impulsschweißprozess FOCUS.IMPULS auf den Markt gebracht, der über 50 Prozent weniger schädlichen Schweißrauch im Vergleich zur konventionellen Lichtbogentechnik produziert. Diese Ergebnisse wurden gemeinsam mit dem Aachener Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik gemessen. Jeder gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz ernst nehmen will, sollte sich die aktuelle MIG/MAG-Technik ansehen.
Bei Schweißprozessen sowie bei verwandten Verfahren (thermisches Schneiden, thermisches Spritzen und Löten) wird Rauch freigesetzt. In hoher Konzentration ist dieser Rauch eine Gefahr für die Gesundheit der Mitarbeiter. Im Interesse des Arbeitsschutzes muss der Arbeitgeber sämtliche Gefährdungen, die bei der beruflichen Tätigkeit auftreten können, vor Arbeitsbeginn zu ermitteln, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung der Gefährdung zu treffen. Die Rangfolge der Vorkehrung zum Schutz der Mitarbeiter ist genau festgelegt: Zuforderst müssen Unternehmer Schweißtechniken zur Anwendung bringen und zusätzliche Werkstoffe einsetzen, die technisch auf dem aktuellen Stand sind. Erst nachgeordnet folgen lüftungstechnisch, organisatorische und hygienische Vorkehrungen sowie personenbezogene Schutzmaßnahmen, wie etwa das Tragen von Atemschutz.
Unternehmer sind zum Handeln verpflichtet. Die Einhaltung der Maßnahmen muss durch den Arbeitgeber umgesetzt werden er darf aber auch Personen mit Weisungsbefugnis, wie Meister oder Produktionsleiter mit dieser Aufgabe schriftlich betrauen. Die Gefährdung im Einzelfall muss anhand der Gefahrstoffkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz ermittelt werden.
Ermittlung der Emissionsraten verschiedener Stromquellen durch experimentelle Untersuchung. Entwickler von REHM haben in Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Fügetechnik GmbH, Aachen die Schweißrauch-Emissionsraten diverser Schweißstromquellen und Verfahren untersucht und verglichen. Für die Analyse wurden jeweils vergleichbare Kombinationen von Parametern ausgewählt, mehrere Nähte geschweißt und der sich dabei entwickelnde Rauch mit einer DIN-EN-ISO-15011-konformen Absaughaube auf Glasfaserfiltern gesammelt. Die Auflagemassen wurden durch Auswiegen und Differenzbildung bestimmt und auf die Schweißzeit normiert, sodass sich eine untereinander vergleichbare Emissionsrate mit der Einheit mg/s ergab. Dabei zeigten die experimentell gemessenen Daten, dass sich die Emission von Schweißrauch bei den verschiedenen Lichtbogenarten deutlich unterscheidet. Beim Sprühlichtbogen kann durch eine kurze Einstellung des Lichtbogens die Emissionsrate veringert werden. Im Gegensatz dazu, kann es beim Schweißen mit Pulslichtbogen zu einer signifikant größeren Streuung der Rauchentwicklungsraten kommen. Wird der Pulslichtbogen lang eingestellt entspricht die Emissionsrate circa der Emission beim Sprühlichbogen. Durch eine kurze Einstellung des Pulslichtbogens kann die Schweißrauchentwicklung stark beschränkt werden. Beim von REHM entwickelten Gerät MEGA.PULS FOCUS, das den Schweißprozess FOCUS.PULS enthält, traten bei der Analyse nur 2,9 mg/s Schweißrauchemissionen auf. Eine Wettbewerbsanlage für Impulsschweißtechnik erzeugte bei identischen Bedingungen 3,8 mg/s und damit 31 Prozent stärkerer Rauchentwicklung. Nicht anders eine weitere Wettbewerbsanalge, die 3,6 mg/s Schweißrauch erzeugte.
Mehr als 50 Prozent weniger Schweißrauch beim Impulsschweißen. Wenn ein Impulsschweißgerät optimal eingestellt ist kann die Schweißrauchentwicklung um über 50 Prozent verglichen mit einem konventionellen Sprühlichbogen verringert werden. Bei einer Drahtvorschubgeschwindigkeit von 10 m/min, einer Spannung von etwa 26 V und Strömen um 260 A wurde bei der MEGA.PULS FOCUS ein Wert von 2,87 ± 0,24 mg/s gemessen. Das Konkurenzgerät, welches diesem Wert am nächsten kommt, kam auf 6,04 ± 0,36 mg/s. Das hat zum Ergebnis, dass der FOCUS.PULS von REHM über 50 Prozent weniger Schweißrauch als ein Schweißgerät mit Sprühlichtbogen erzeugt. Auch bei höher eingestellten, Spannungen, Geschwindigkeiten und Strömen waren merklich unterschiedliche Ergebnisse zwischen den verglichenen Geräten feststellbar. So ergaben sich bei einem Drahtvorschub von 12 m/min, einer Spannung von 30 V und Strömen um 300 A noch um ein Drittel geringere Emissionsraten (2,72 ± 0,34 mg/s zu 4,80 ± 0,32 mg/s) beim Schweißverfahren von REHM.
Saubere Bedingungen am Arbeitsplatz steigern das Arbeitsergebnis. Saubere Bedingungen am Arbeitsplatz sind nicht nur für die Beschäftigten vorteilhaft, sondern auch dem Output des Unternehmens. Denn Beschäftigte, die unter sauberen Bedingungen arbeiten, haben eine bessere Arbeitsmoral als Mitarbeiter, die bei der Arbeit mit schädlichen Stoffen in Berührung kommen. Eine höhere Arbeitsplatzzufriedenheit macht sich wiederum bei den Ausfallzeiten wegen Erkrankung positiv bemerkbar. Es ist unverkennbar, dass in der Folge das Ergebnis qualitativ besser ist und sich die Wirtschaftlichkeit der Firma in der Summe verbessert.
Rehm Schweißtechnik – http://www.rehm-online.de/
 

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